Samstag

Heute Vormittag, mit meinem neuen Plan, habe ich zwar keine Vorträge verpasst, aber leider geht das auf Kosten der Spontanität und der aufgenommenen Menge relevanter Informationen.

Ab etwa 14 Uhr habe ich die Vorträge dann im Hotel-TV verfolgt, da ich nach jedem Vortrag den Raum wechseln müsste und das rein physisch nur schwer machbar war. Bei den Teilnehmermassen aussichtslos.

Die Übertragung im TV funktionierte heute einwandfrei. Natürlich ist das nicht der eigentliche Sinn der Sache, aber momentan fehlt mir eine Idee, wie ich diese Veranstaltung noch sinnvoll nutzen kann.

Die Vorträge an sich sind in der Tat nochmal deutlich schwächer als letztes Jahr und seinerzeit hatte ich schon eine nachlassende Qualität moniert.

Ich bin ein bisschen ratlos…

All Your Things Are Belong To Us

Ein launiger Vortrag, eine traurig lange Auflistung unsicherer Geräte, die durch die Bank mit minimalem Aufwand für jeden Angreifer offen wie ein Scheunentor sind. Und mit minimalem Aufwand zu sichern wären.

Außerdem kann man bei dem Vortrag lernen, dass ein laufender Vortrag für den Vortragenden kein Grund sein muss, das Whiskeyglas abzustellen wenn es noch nicht leer ist.

Schlechte Vorträge aussitzen

Um meine Planung den Gegebenheiten anzupassen, habe ich mich entschieden die Vorträge in zwei Tracks durchgängig zu belegen und dabei den Track nur ein Mal zu wechseln.

Gleich beim ersten Vortrag falle ich damit auf die Nase. Der nur schwer verständliche Vortrag bot auch keine Substanz außerhalb der Slides, so dass ich unter normalen Umständen Den Track geeechselt hätte.

Übrigens hatte nicht nur ich, sondern auch die sonst perfekt arbeitenden Transskribtoren, wie auf dem Foto zu sehen. Das Thema war übrigens das für die Siemens S7 SPS ( engl.: PLC) verwendete Kommunikationsprotokoll.

Voll, zu voll!

Es ist, für mich, einigermaßen schwierig, auf die neuen Gegebenheiten einzugehen.

Die Wege sind deutlich länger. Nicht so sehr die Strecke, sondern vor allem die zu überwindenden Menschenmassen.

Jeff Moss schätzt die Anzahl der Teilnehmer auf „23-24 Tausend“. Im letzten Jahr war von 15000 die Rede, wobei ich denke es waren eher 18000.

Talk-Hopping, also das spontane wechseln des Vortrags ist keine Option mehr, da die Zeiten für den Wechsel einfach zu hoch sind. Ich habe bei dem Versuch heute gleich 3 Vorträge verpasst.

Die Villages sind proppenvoll und im Ausstellunsbereich steht man in 3 Reihen an den Ständen.

Ich frage mich gerade, ob ich im kommenden Jahr mal aussetzen soll, denn so ist die CON (leider) nur Anstrengend. Spaß machte das heute nicht.

Den letzten Beitrag wollte ich im Hotel-TV sehen, aber es waren alle Übertragungen ausgefallen.

Nur noch eine Woche und ein bischen Enttäuschung

 

 

 

Heute ist Mittwoch. Kommenden Mittwoch um diese Zeit bin ich schon auf der Reise.

Leider ist aber bis heute nur ein Bruchteil der Vorbereitungen möglich, die sonst schon Routine geworden sind.
Vieles ist von Seiten der Veranstalter nicht erledig, die Informationen fließen spärlich – wenn es sich nicht um das Unterhaltungsprogramm dreht.
Auf der Website ist bis heute nicht mal die Liste der Aussteller verfügbar, vieles wirkt (und ist auch offensichtlich) Cut-n-paste.

Ich finde es sehr Schade, das offensichtlich der Erfolg zu einer Verschlechterung des Setup führt. Ich hoffe das es bei den Vorträgen nicht ebenfalls zu einer permanenten Qualitätsverschlechterung kommt.

Black Hat, Queercon und Defcon sind ja lange nicht alle Projekte von Jeff Moss. Leider bleibt offenbar nicht genug Zeit, alle Projekte im Auge zu halten. Wenn er nicht bald einen Nachfolger findet, wird die Defcon stark an Attraktivität verlieren, jedenfalls für die ursprüngliche Zielgruppe.

Mitterweile ist zumindest der HackerTracker im iStore aktualisiert, so kann ich nun meine Vorträge planen.

Trotz allem freue ich mich nun auf die Con. Mal wieder eine andere Location. Mal wieder mehr Leute. Mal wieder eine Chance, in der Vergangenheit vergessenes nachzuholen. Drei Tage Überraschungen.
Ich bin wirklich gespannt was mich diesmal erwartet.

 

 

Nur noch einen Monat

 

 

 

Noch genau einen Monat bis zur DEF CON 25.

Leider scheinen die Vorbereitungen der Organisatoren nicht so flüssig zu laufen, wie geplant. Hausaufgaben gab es in diesem Jahr nicht, viele Dinge die sonst frühzeitig verfügbar waren (z.Bsp. Floorplan, Schedule), kamen sehr spät gibt es bis heute nicht.

Die Hotelbuchung habe ich nicht verändert, obwohl ich die Einführung der Parkgebühren extrem ärgerlich finde. Ich habe mir vorgenommen in Zukunft nicht mehr das Tagungshotel zu buchen sondern irgendwas in Downtown. Der „Deuce“ hält vor der Tür und das gesparte Geld stecke ich dann lieber in andere Annehmlichkeiten.

Da die Zeitpläne nicht online sind, ist an Planung noch nicht zu denken da ich vorher genau diese selbst erstellen müsste. Das betrifft sowohl die Vorträge als auch die Workshops.